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Das kann schon mal passieren. Wir zeigen euch eine alternative Abseilmethode, bei der das Seil nicht krangelt.

von Gebi Bendler, erschienen im bergundsteigen #115

Wenn der Tuber in einer Mehrseillängenroute hinunterfällt, kann man auf den Halbmastwurf zum Abseilen zurückgreifen. Dabei kommt es jedoch im Normalfall zu erheblicher Krangelbildung und die verdrehten Seile lassen sich dann nur mehr schwer abziehen. Wir präsentieren euch eine Alternative mit drei Verschlusskarabinern, die keine Krangelbildung zur Folge hat.

Mit drei Verschlusskarabinern (am besten Safelockkarabiner verwenden) lässt sich ein provisorisches Abseilsystem aufbauen.

Mit drei Verschlusskarabinern (am besten Safelockkarabiner verwenden) lässt sich ein provisorisches Abseilsystem aufbauen.

Das System in der Seitenansicht

Das System in der Seitenansicht

 

Achtung: Ein Prusik- oder alternativer Klemmknoten ist zur Hintersicherung essenziell.

Achtung: Ein Prusik- oder alternativer Klemmknoten ist zur Hintersicherung essenziell.

Achtung: Ein Prusik- oder alternativer Klemmknoten ist zur Hintersicherung essenziell. Ist das System unter Last funktioniert es hervorragend und die Karabiner können nicht verrutschen. Wird das System jedoch entlastet (wenn man beispielsweise zu einem Podest kommt und das Seil kurz entlastet), können die Karabiner verrutschen und sich so verdrehen, dass die Bremswirkung stark eingeschränkt wird. Schlimmstenfalls könnte man abstürzen. Mit einer Hintersicherung durch einen Klemmknoten (am besten eine Reepschnur aus Aramid/Kevlar verwenden, weil sie mehr Sicherheitsreserven als Polyamid-Reepschnüre bieten) wird diese Gefahrenquelle beseitigt.

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