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bergundsteigen #104

Seit vergangener Woche befindet sich die #bergundsteigen104 Herbst-Ausgabe im Versand. Ca. 17.000 Magazine sind bereits verschickt worden, der Rest wird bis Donnerstag bei der Post aufgegeben.

Was erwartet euch in bergundsteigen #104?

Complete bloody hogwash. Kriechende Profibergsteiger & Sauerstofforgasmus

Spätestens seit seinen heurigen Everest-Besteigungen ist der Expeditionsveranstalter Lukas Furtenbach auch außerhalb der Szene kein Unbekannter. Die Berichterstattung über die erfolgreiche Flash-Expedition auf den höchsten Gipfel der Welt in gut 20 Tagen hat verschiedenste Reaktionen und Kritik ausgelöst. In seinem Beitrag berichtet Lukas über dieses Unternehmen, erklärt die Hintergründe zu seiner Vorakklimatisation und erzählt, mit welchen Vorwürfen er konfrontiert wurde und wie er diese – bzw. die heutige Diskussion zur „Ethik am Berg“ – sieht.

Nachgefragt bei Lukas Furtenbach …

… haben wir dann auch noch. Denn alles, was an Fragen und Unklarheiten zu diesem Projekt und um seine Person im Raum steht, wurde in seinem Beitrag nicht geklärt.

Über die Verlässlichkeit von Freunden

Nicht das Vertrauen in unsere Seilpartner aus Fleisch und Blut, sondern das in „aktive Klemmgeräte“, also „Cams“ oder „Friends“, schaut sich Andreas Trunz näher an. Den ersten Friend hat bekanntlich Wild Country 1977 auf den Markt gebracht und alleine schon weil Andreas bei diesem Hersteller arbeitet,   muss er einen besonderen Bezug zu diesem Thema haben. Er wollte diesen Beitrag aber für uns schreiben, nachdem er über den Seilschaftsabsturz am Santner gelesen hat (bergundsteigen #101), um darauf hinzuweisen, dass nicht nur die Felsqualität über „halten oder nicht halten“ eines Cam entscheidet. Er erklärt das grundlegende Funktionsprinzip mit Tipos für die Praxis.

Paraclimbing

Bei der heurigen Kletter-WM in Innsbruck haben die „Kletterinnen mit Körper- und Sinnesbehinderungen“, kurz Paraclimber, für große Aufmerksamkeit gesorgt – endlich werden sie auch bei uns wahrgenommen. Wir haben die österreichische Nationaltrainerin Katharina Saurwein gebeten uns zu erklären, wie das Paraclimbing entstanden ist, welche Kategorien es gibt und wo das Potenzial bzw. die Probleme liegen. Von internationalen Fotografinnen haben wir dazu tolles Bildmaterial bekommen.

lawinen.report | valanghe.report | avalanche.report

Für die kommende Wintersaison kooperieren die Lawinenwarndienste von Tirol, Südtirol und Trentino und präsentieren ihr Bulletin bzw. ihre Prognose (!) gemeinsam und mehrsprachig auf der inhaltlich komplett überarbeiteten Homepage www.lawinen.report. Christoph Mitterer, Norbert Lanzanasto und Alex Bonisegna verraten, was uns erwartet.

25 Jahre Europäische Lawinengefahrenstufenskala

Seit einigen Ausgaben gibt es in jeder bergundsteigen-Ausgabe einen Innenteil zu einem Thema, der sich nicht nur grafisch vom Rest unterscheidet, sondern auch auf einem anderen Papier gedruckt wird. Ab dieser Ausgabe ist dieses noch etwas offener, d.h. „kartonartiger“ und passt perfekt zur Geschichte der Entstehung der fünfstufigen Gefahrenskala – damals, 1993 in Wildbad Kreuth. Weil Christoph mit dem lawinen.report-Beitrag schon ziemlich eingespannt war, hat er seinen Bruder Lucas Mitterer als Mitautor engagiert.

Bergsport-Gesundheit-Risiko-Prävention

Im letzten Teil seiner Serie schaut sich Robert Schellander das Verletzungsgeschehen beim Klettern an. Nicht die dramatischen Traumata nach Abstürzen interessieren ihn, sondern die Wehwehchen und Verletzungen, die in der Halle und am Fels jedem von uns passieren können (und werden). Wie gehabt mit Zeichnungen von Roman Hösel.

Notfall Alpin: Neurologisches Problem (D)

Seine Serie geht noch weiter. Philipp Dahlmann ist bei seiner Abhandlung der alpinen Ersten Hilfe bei „D“ angekommen und hat sich dafür folgendes Szenario ausgesucht: der Seilzweite wir beim Abseilen von einem Stein am Kopf getroffen und bleibt apathisch in seinem Kurzprusik hängen. Einen seiltechnischen Vorschlag, wie der Seilpartner nun zu dem Verletzten hochkommt, bringen Würtl/Plattner. Philipp thematisiert dann das weitere Vorgehen nach dem A-B-C-D-E-Schema. Wie bei seinen vergangenen Beiträgen, dürfen wir auch diesmal mit Kritik rechnen – die aber durchaus erwünscht ist, ist es doch unser Ziel, die alpine Erste Hilfe aus dem Lehrsaal hinauszubringen und Klartext zu sprechen.

Sicherungsgeräte 2

Markus Schwaiger, beim ÖAV verantwortlich für das Sportklettern und Leiter diverser Ausbildungen, beschreibt diesmal ClickUp+, Smart 2.0 und Smarter sowie den Revo. Warum wir erst jetzt darüber berichten? Weil wir die Dinger zuerst ausführlich selber ausprobieren möchten und auch das Feedback anderer berücksichtigen wollen. Eure Erfahrungen sind also jederzeit willkommen!

Es gibt kein gutes Wetter, es gibt nur gute Kleidung!

Zu allem bezüglich textilen Materialien ist Alexandra Schweikart unsere Fachautorin. Diesmal gibt sie einen grundlegenden Einblick in die Textiltechnik und -physiologie der erhältlichen Bergbekleidung. Fundierte Fakten statt liebgewonnenen Mythen.

Wir hoffen, dass für jeden etwas Spannendes dabei ist, und wünschen viel Spaß beim Schmökern.

Die bergundsteigen-Redaktion

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