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Notfall Alpin

Medizin im Allgemeinen, aber auch die Erste Hilfe im Speziellen sind mehr und mehr im Wandel. Nicht nur sogenannte „Guidelines“ (Richtlinien von Fachgesellschaften bzw. Studien mit entsprechender Güte) verändern sich alle fünf Jahre, auch die Rahmenbedingungen und Bezugswissenschaften bekommen mehr und mehr Einfluss.

So ist die richtige Kommunikation, das Wissen um menschliche Fehler und der Umgang damit entscheidend. Mithilfe unserer Notfall Alpin-Serie wollen wir einen möglichst umfangreichen Querschnitt in Bezug auf dieses vielschichtige Thema bieten. Wir, das sind neben Peter und Walter meine KollegInnen Fabiola Shaw, Florian Wechselberger, Dominik Warnstorff und Maresa Dotzer. Methodisch sind wir folgendermaßen vorgegangen: Jeder Beitrag hat einen Fall bzw. Szenario. Mit dessen Hilfe nähern wir uns dem eigentlichen Thema. Dadurch wollen wir zum einen die Verknüpfung von beispielsweise „Behelfsmäßiger Bergrettung“ als auch der „Verschüttetensuche“ sicherstellen. Erste Hilfe verstehen wir dabei als Bestandteil des gesamten Notfalls. Zum anderen nähern wir uns allen Themen der Serie mithilfe sogenannter Leitlinien aus Fachgesellschaften (z.B. ERC). Diese werden dann als Best-Practice für alpine Situationen ergänzt und teilweise angepasst.

Wichtig ist uns der Wissenstransfer aus der Praxis – wir sind alle in professionellen Rettungsteams tätig – über die Theorie (Leitlinien, Wissenschaft und Forschung) in eine allen voran anwendungsfreundliche und sichere Praxis (Erste Hilfe am Berg). Diese Best-Pratice erfährt dabei immer wieder eine Evaluierung. Zum einen durch Experten wie Peter Paal, Markus Thaler und Wolfgang Voelckel, die uns regelmäßig ihr kritisches Feedback zukommen lassen. Zum anderen probieren wir auch alles immer wieder aus (in Trainings, bei Bergrettungs- und anderen Kursen) und stellen so eine möglichst gute Kompatibilität mit bereits etablierten Standards sicher. Lost but not least sind es gerade auch die konstruktiven Stimmen aus der Leserschaft, die unseren „Problem Based“-Lernansatz unterstützen.

Das Ganze versteht sich als Input. Nur durch regelmäßiges Üben wird auch wirklich etwas gewonnen.