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Das Hauptaugenmerk bei einem Großteil der neuen Modelle liegt auf Bedienerfreundlichkeit und Auslösesicherheit. Sehr viele Hersteller haben Modelle in ihrem Sortiment, die über einen aktiven Längenausgleich verfügen und somit das leidige Problem der ungewollten Auslösungen bei Pin-Bindungen auf ein Minimum reduzieren können.

Worauf es ankommt:

Schnell, sehr sportlich bis sportlich, anspruchsvoll: keine Kompromisse bei Kraftübertragung und Sicherheit eingehen ist die Devise und dafür braucht’s einen Fersenbacken wie bei einer Alpinbindung und im Aufstieg den Komfort einer Pin-Bindung. Atomic Shift MNC, Fritschi Tecton und Marker Duke PT können das. Ist das Gewicht der Bindung wichtig  bis sehr wichtig, bleibt der ganze Rest an Pin-Bindungen.

Bei der Sicherheit der „leichten“ Pin-Bindungen gibt es aber große Unterschiede. Bei Race- und Superlight-Bindungen gibt es in der Regel nur Frontalauslösung.

Der Rest bietet Einstellungsmöglichkeiten für Frontal- als auch Seitwärtsauslösung – beide werden über den Hinterbacken bewerkstelligt. Etwas komplizierter wird’s bei den „ungewollten Auslösungen“ – die Bindung löst aus, obwohl sie dies eigentlich (noch) nicht sollte.

Ursachen dafür können Abnutzungserscheinungen an Bindung und Schuhen (Sohle, Pin-Einsätze), Sohlenkonstruktion des Schuhs (sehr starke Konvexität, Torsionseigenschaften) oder die starke Durchbiegung des Skis (z.B. kurze, tiefe Mulde) und damit einhergehend der Druck auf den Hinterbacken in der Längsachse des Skis sein.

Letzterem kann durch einen aktiven Längenausgleich entgegengewirkt werden (wird der Ski stark durchgebogen, verkürzt sich der Abstand zwischen Vorder- und Hinterbacken der Bindung. Der Schuh wird gegen den Hinterbacken gedrückt und die Bindung wird nach hinten geschoben). Die meisten Hersteller bieten einen solchen Längenausgleich. Über einen (am Standard von Alpinbindungen orientierten) angemessenen effektiven Längenausgleich von 10 mm verfügt allerdings nur die Xenic von Fritschi.

Modelle im Überblick

Komplett neu im Tour-Freeride-Segment ist die Duke PT von Marker, kein Leichtgewicht, aber voll auf Abfahrtsperformance in Sicherheit fokussiert.

Auch Altbewährtes von Fritschi (Tecton, Vipec und Xenic), Trab (Titan Vario 2.0 ST) und Marker (KingPin-Serie) ist weiterhin empfehlenswert.

Tour: FRITSCHI und TRAB sind mit ihrem Sortiment gut aufgestellt und bleiben bei ihrer letztjährigen sehr erfolgreichen Kollektion.

ATOMIC setzt bei der neuen Backland Tour auf einen integrierten Stopper.

ATK zeigt 3 Modelle (Release 10 und C-Raider 12) mit optimiertem Vorderbacken. Die Front 12 hat einen komplett neuen Vorderbacken und Frontstopper mit automatischer Aktivierung.

DYNAFIT bietet die Superlite 150 – eine aufstiegsorientierte Tourenbindung – an, die optional mit einem Stopper ausgestattet werden kann.

MARKER erweitert sein Tourenbindungsangebot mit der Alpinist 8 mit optimiertem Vorderbacken.

Freetour: Hier setzt MARKER auf seine neue Hybridbindung Duke PT und bei ATOMIC gibt’s die Shift 10 MNC mit Z-Wert-Einstellungsmöglichkeit von 4 – 10.