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Kurzes Seil

Das gemeinsame Gehen am „Kurzen Seil“ ist eine Sicherungstechnik, die traditionell von Bergführern verwendet wird.

„Verwendet werden muss“ trifft es besser, denn nur wenn es keine anderen Alternativen gibt, wird auf diese Technik zurückgegriffen – denn es besteht dabei die Gefahr, dass die ganze Seilschaft mitgerissen wird.

Obwohl seit dem Beginn des Bergführerwesens etabliert, ist das „Gehen am Kurzen Seil“ die Seiltechnik, über die am wenigsten geschrieben wurde: in den meisten Lehrbüchern wird man eine Anleitung dazu vermissen.

Auch in den alpinen Ausbildungen wird sie in nahezu allen Ländern nur auf Bergführerniveau vermittelt. Eine Ausnahme ist die Schweiz, wo diese Technik primär im Hochtourenbereich von Beginn an thematisiert wird.

So haben wir in bergundsteigen ab 2016 begonnen dieses Thema aufzugreifen und die verschiedenen Perspektiven dazu in mehreren Beiträge abgedruckt – im Print nicht erschienen ist der zuerst verlinkte Beitrag über die Sicherheitsgesprächen 2018 des Bayerischen Kuratorium für alpine Sicherheit.